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Mittwoch, 16. September 2026

Die Enttäuschungen des Monats im DAX

Im DAX gibt es immer wieder Überraschungen – insbesondere bei den Verlierern. In diesem Monat enttäuschten einige Unternehmen die Anleger und hinterließen negative Spuren.

Tobias Wagner··2 Min. Lesezeit

Im Oktober mussten einige DAX-Unternehmen herbe Rückschläge hinnehmen. Von besonders großen Verlusten waren fünf Werte betroffen, die nicht nur enttäuschten, sondern auch das Vertrauen der Anleger gefährdeten. Diese Woche werfen wir einen Blick auf die Verlierer des Monats und analysieren, was genau passiert ist.

Zunächst steht die Deutsche Bank im Fokus. Nach einer enttäuschenden Gewinnprognose sackte der Kurs stark ab. Anleger hatten mit mehr gerechnet, besonders angesichts der stabilen Marktbedingungen. Stattdessen wurden wir mit schwachen Quartalszahlen konfrontiert, die das Vertrauen in die Bank erheblich erschüttert haben. Du könntest denken, dass nach den jüngsten Reformen alles besser geworden wäre. Aber die Realität sieht leider anders aus.

Nicht viel besser erging es der Bayer AG. Das Pharma- und Chemieunternehmen kämpft weiterhin mit diversen Rechtsstreitigkeiten, die sich auf seine Aktien auswirken. Die Anleger sind verunsichert. Der Kurs fiel, nachdem das Unternehmen Rückstellungen für mögliche Schadensersatzzahlungen angekündigt hat. Viele sind skeptisch, ob Bayer diese Hürden rechtzeitig überwinden kann.

Ein weiteres Sorgenkind ist die Wirecard AG. Nach dem engmaschigen Skandal, der die ganze Branche erschütterte, gibt es immer noch keine klaren Lösungen. Die Meldungen über weitere Ungereimtheiten haben viele Anleger abgeschreckt. Es ist fast so, als ob das Unternehmen nicht aus seiner eigenen Misere herauskommt. An dieser Stelle fragt man sich, ob sich der Kurs jemals wieder erholen kann.

Dann hätten wir die Volkswagen AG, die ebenfalls kräftig Federn lassen musste. Der Rückgang der Verkaufszahlen in China hat dazu geführt, dass die Anleger nervös wurden. Du fragst dich vielleicht, wie das passieren konnte, nachdem das Unternehmen in der Vergangenheit so stark gewachsen ist. Der Automobilmarkt ist jedoch unberechenbar, und Volkswagen muss sich neu aufstellen, um die Trends nicht zu verschlafen.

Last but not least gibt es die SAP SE. Trotz eines soliden Marktes fiel der Kurs nach einigen Bedenken hinsichtlich der Kostenstruktur und der Zukunftsaussichten. Es gibt Gerüchte über mögliche Entlassungen, und das frisst an den Nerven der Anleger. In einer Zeit, in der technologische Effizienz gefragt ist, sieht es für SAP alles andere als rosig aus.

Wenn wir uns die Liste der DAX-Verlierer des Monats ansehen, wird deutlich, dass die Sorgen um die genannten Unternehmen nicht unbegründet sind. Sie stehen vor großen Herausforderungen, und ihre Reaktionen auf diese Probleme werden entscheidend dafür sein, ob diese Aktien wieder auferstehen oder den Anlegern weiterhin Kummer bereiten.